Rückliefervergütung ab 2027: mehr Einspeiseerlös mit dem Soleco Optimizer

Tobias Gatschet
Tobias Gatschet
September 30, 2026
Rückliefertarif und Einspeisung im Tagesverlauf – ohne und mit Soleco Optimizer

Ab 2027 folgt die Rückliefervergütung dem Strommarkt – entscheidend wird der Zeitpunkt der Einspeisung. Wie der Soleco Optimizer Eigenverbrauch und Einspeisung in einer Rechnung verbindet und den Einspeiseerlös steigert.

Ab 2027 richtet sich die Vergütung für eingespeisten Solarstrom nach dem Strommarkt. Damit zählt nicht mehr nur, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen, sondern auch, wann Sie einspeisen. Wir zeigen, wie der Soleco Optimizer beides in einer Rechnung verbindet.

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Was sich 2027 ändert

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Bisher erhalten die meisten PV-Anlagen für jede eingespeiste Kilowattstunde einen weitgehend fixen Rückliefertarif. Ab 2027 folgt die Vergütung dem Spotpreis zum Zeitpunkt der Einspeisung – der Preis ändert sich also im Tagesverlauf.

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Das Problem: Über Mittag produzieren alle Solaranlagen gleichzeitig. Genau dann ist Solarstrom am Markt am wenigsten wert, an sonnigen Tagen teilweise sogar negativ. Am Morgen und am Abend ist Strom dagegen gefragt und entsprechend besser vergütet.

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Wer seine Anlage nur auf Eigenverbrauch ausrichtet, lädt die Batterie morgens voll und speist mittags den ganzen Überschuss ein – also genau dann, wenn es am wenigsten bringt.

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Der Preis ist schon heute Teil der Rechnung

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Für den Soleco Optimizer ist der neue Tarif nichts grundsätzlich Neues. Er schaltet nicht einfach Geräte ein und aus, sondern berechnet einen Fahrplan für das ganze Gebäude – drei Tage im Voraus und in Viertelstunden-Schritten. Der Strompreis fliesst dabei schon heute ein, als einer von vielen Faktoren:

  • Wetter- und PV-Prognose
  • Wärmebedarf von Gebäude und Warmwasser
  • Ladezustand der Batterie
  • Abfahrtszeit und Ladebedarf des Elektroautos
  • Komfortgrenzen für Raum- und Warmwassertemperatur
  • Bezugs- und Rückliefertarif

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Aus all diesen Angaben sucht der Optimizer den Fahrplan mit den tiefsten Gesamtkosten. Eigenverbrauch und Einspeisung stehen dabei nicht in Konkurrenz – sie sind Teil derselben Rechnung. Wechselt der Rückliefertarif künftig jede Stunde, ist das für den Optimizer einfach eine andere Preisliste. Es braucht keinen Umbau und keine neue Hardware, und der Optimizer bleibt herstelleroffen.

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Wichtig dabei: Der Komfort hat immer Vorrang. Das Haus bleibt warm, das Warmwasser reicht, und das Auto ist zur Abfahrt geladen.

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Das Beispiel: morgens einspeisen, mittags zurückhalten

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Wie sich das auswirkt, zeigt eine Simulation mit einer realen Anlage – mit PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Elektroauto. Wir haben denselben Zeitraum von drei Tagen zweimal gerechnet, mit gleichem Wetter und demselben Stundentarif: einmal ohne Rücksicht auf den Tarif, einmal mit dem Optimizer.

Rückliefertarif und Einspeisung im Tagesverlauf – ohne und mit Soleco Optimizer
Oben ein fiktiver Rückliefertarif im Tagesverlauf. Unten die Einspeisung ins Netz – ohne und mit Optimizer.

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Ohne Optimierung lädt die Batterie am Morgen mit dem ersten Überschuss und ist mittags schon voll. Der ganze Mittagsüberschuss geht ins Netz – genau in den Stunden mit dem tiefsten Preis.

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Mit dem Optimizer speist die Anlage vor allem am Morgen ein, solange der Preis noch gut ist. Die Batterie lädt noch nicht. Über Mittag, wenn der Preis tief oder sogar negativ ist, wird fast nichts eingespeist – stattdessen laden Batterie und Auto, und die Wärmepumpe produziert Wärme auf Vorrat. Was die Batterie am Abend nicht für die Nacht braucht, speist sie zusätzlich ein, wenn der Preis wieder hoch ist.

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Das Resultat: gleiche Anlage, gleiches Wetter, gleicher Tarif – aber ein deutlich höherer Einspeiseerlös.

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Was bedeutet das für Sie?

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Je mehr Flexibilität eine Anlage hat, desto grösser ist der Nutzen. Eine Batterie, ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe können günstigen Solarstrom aufnehmen und Energie zeitlich verschieben. Der Optimizer entscheidet laufend, wo jede Kilowattstunde am meisten wert ist, und passt den Fahrplan an, wenn sich das Wetter ändert.

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Für kleinere Anlagen gibt es auch ab 2027 eine Minimalvergütung. Sie wird pro Quartal als Zuschlag auf jede eingespeiste Kilowattstunde ausbezahlt. Am Grundsatz ändert das nichts: Abends einzuspeisen bleibt wertvoller als mittags.

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Hinweis: Die Zahlen stammen aus einer Simulation mit einem angenommenen Stundentarif, ohne Minimalvergütung.